Andreas Vesalius

 
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                               Isidor von Sevilla                                           - Synonyma. 1551.
Isidor von Sevilla
"Synonyma. 1551. "
2.100 €
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Hieronymus                     Gebwiler                                                     - Magistralis totius parvuli... 1511
Hieronymus Gebwiler
"Magistralis totius parvuli... 1511 "
1.360 €
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Johann                         Brenz                                                        - In evangelio. 1545
Johann Brenz
"In evangelio. 1545 "
1.090 €
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Johannes                       Dryander                                                     - Practicierbüchlein. 1589
Johannes Dryander
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  - Biblia. 1743

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Biografie Werke Kunstmarkt/Service Literatur Impressum
Andreas Vesalius

Brüssel 1514
- Zakynthos 1564


Andreas Vesalius, auch Andreas Vesal, eigentlich Andreas Witinck, wird am 1. Januar 1514 in Brüssel geboren. Andreas Vesalius Vater ist habsburgischer Leibapotheker, so dass der Sohn schon früh intensive Berührung mit medizinischen Fragen hat. Dennoch studiert Andreas Vesalius ab 1530 zuerst Sprachen und Wissenschaften an der Katholischen Universität Löwen, ehe er 1531 zur Medizin wechselt. 1533 geht er, noch als Medizinstudent, nach Paris und Padua. Dort lernt er bei seinen Lehrern vor allem galenische Medizin und Anatomie und führt bald für sie die Sektionen durch. Zurück in seiner Heimatstadt Löwen führt Andreas Vesalius 1536 eine öffentliche Sektion durch. 1537 geht Andreas Vesalius zurück nach Padua, um an der dortigen Universität zu promovieren. Mit 23 Jahren wird Andreas Vesalius in Padua Professor der Chirurgie mit Lehrverpflichtung zur Anatomie. In diesen fünf Jahren schuf Vesalius sein anatomisches Lebenswerk. Mit seinem 1543 veröffentlichten Werk "De humani corporis fabrica" (Über den Bau des menschlichen Körpers) vertritt Andreas Vesalius gegen die allgemeine Überzeugung die Einstellung, dass nur die menschliche Leiche ein zuverlässiger Weg zur Erkenntnis über den Körperbau bietet. Andreas Vesalius präpariert in diesem Zusammenhang 1543 die sterblichen Überreste eines Verbrechers, das so genannte Vesalsche Skelett, das noch heute in der anatomischen Sammlung in Basel erhalten ist. Weiterhin entwickelt Andreas Vesalius eine Theorie, die die Entwicklung des Menschen vom Affen über Pygmäen hin zum heutigen Menschen abbildet. 1544 wird Andreas Vesalius Leibarzt der Habsburger. Während einer Reise nach Jerusalem stirbt Andreas Vesalius am 15. Oktober 1564 auf Zakynthos.